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Die Dorfschelle
Nummer 4 - Ausgabe April 1987
Gedicht
Der Wein verändert oft den Menschen,
er schafft Vergnügen, auch Verdruß;
er glänzt im Glase bei der Taufe
und, wenn man Abschied nehmen muß.
Zum Anfang tranken Bas' und Vetter
und deine lieben Eltern auch.
Zum Ende, trägt man dich zu Grabe,
trinkt man nach alter Sitt' und Brauch.
Und, wenn du zwischen Tauf und Tode
im Wein hast keinen Freund erstrebt,
verdienst du eine schlechte Note,
denn, warum hast du hier gelebt?
Gerfried Hepp (179/77) |