Aspisheim
Jahr und Ereignis
1190 - in einem Lehensverzeichnis des Werner II von Bolanden mit dem Fauteirecht durch die Grafen von Montfort
1236 - lag das Patronatsrecht bei dem St. Stefansstift zu Mainz
1430 - verkauft Friedrich von Monfort seine Rechte an den Pfalzgrafen Ludwig III und verblieb dort bis zur Auflösung der Pfalz im Jahre 1789
1335 - erstes Weistum (Rechtsgewohnheiten der Bürger und des Ortsherren)
1383 und 1389 - vorübergehende Verpfändung an den Grafen Simon von Sponheim
1491 - zweites Weistum
1552 - Schutz- und Bauvertrag mit der Stadt Bingen
1585 - Erbauung eines 1945 zerstörten Rathauses
1640 - erstmalige Erwähnung einer Schule (kirchlich)
1666 - forderte die Pest in Aspisheim viele Opfer
1706 - Kirchenteilung, Kirche geht an die Reformierten
1734 - errichten die Katholiken eine neue Martinskapelle
1789 - Untergang der Pfalz, Inbesitznahme durch Frankreich
1797 bis 1815 - Teil der Französischen Republik im Departement Donnersberg
1816 - Teil der Provinz Starkenburg (Hessen und bei Rhein) in Darmstadt als Ergebnis der europäischen Neuordnung nach Napoleon (Wiener Kongress)
1947 - Zuordnung des heutigen Rheinhessens zu der Länderneugliederung Rheinland-Pfalz
1972 - Gemeindereform, Zuordnung zur Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen