Aspisheim
Vorsitzender: Armin Eckardt (Tel. 0 67 27/12 88)
Anschrift: Germaniastraße 31, 55459 Aspisheim
Ehrenvors.: Rudi Klos (Tel. 0 67 27/10 52)
Freie Wählerliste 2009 der FDP
Unsere Ziele und Schwerpunkte 2009 - 2014
Alle Wahlen in der Gemeinde waren im letzten Jahrhundert durch überdurchschnittliche Wahlergebnisse für liberale Parteien gekennzeichnet. Ausschlaggebend dazu war die Besitzstruktur der bäuerlichen, bürgerlichen und überwiegend evangelischen Bevölkerung. Mit dem nach dem 2. Weltkrieg eintretenden Wandel traten die beiden großen Volksparteien vermehrt in Erscheinung, die althergebrachte Basis ist jedoch unverändert ein gutes Fundament für liberale freie Demokraten.
Bereits vor der Verwaltungsreform von 1972 fanden sich freiheitliche, liberale Bürger in einer zunächst losen Ortsgruppe zusammen. Erstmals bewarb sich nach dem zwischenzeitlich gegründeten Ortsverband 1974 eine Gruppe der FDP für den Gemeinderat und erreichte auf Anhieb 4 von 11 Sitzen. Mit Dr. Heinz Häffner stellte die Gruppe dann auch den Bürgermeister.
Die Wahlergebnisse nach Sitzen und Zahl der Bewerbergruppen zum Gemeinderat im Überblick:| Jahr | Gruppen | Gesamtsitze | FDP-Sitze |
|---|---|---|---|
| 1974 | 3 | 11 | 4 |
| 1979 | 3 | 11 | 4 |
| 1984 | 3 | 11 | 6 |
| 1989 | 3 | 11 | 5 |
| 1994 | 4 | 12 | 4 |
| 1999 | 2 | 12 | 7 |
| 2004 | 2 | 12 | 7 |
| 2009 | 2 | 12 | 7 |
Der Wahl zum Ortsgemeinderat am 07. Juni 2009 lag die folgende Wahlaussage der Bewerberinnen und Bewerber für den Zeitraum 2009 - 2014 zugrunde:
Freie Wählerliste 2009 der FDP als PDF-DateiDie Jahre des Dorferneuerungskonzepts haben uns viele Ideen geliefert, die teilweise umgesetzt wurden; andere bedürfen noch der Realisierung. Daneben gibt es weitere und neue Herausforderungen, denen wir uns stellen möchten.
Wir wollen, dass Aspisheim ein so liebenswertes, von seinen Bürgerinnen und Bürgern, seiner Geschichte und seinen Weinbergen geprägtes Dorf bleibt und dabei neue Themen aufnimmt, um auch zukünftig modern und zeitnah zu sein.
Kindergarten
Der Kindergarten verfügt über gut ausgebildete und nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen fortgebildete Erzieherinnen. Die Räumlichkeiten werden erweitert und für die Bedürfnisse der neu errichteten offenen Gruppe umgestaltet.
Die Bau- und energetischen Maßnahmen müssen baldmöglichst abgeschlossen werden: Dach über Anbau mit Wärmeisolierung, Teilüberdachung des Vorplatzes, weitere Ausgestaltung des neu hergerichteten Vorplatzes (teilweise durch Ehrenamtsförderung).
Spielplätze
Die Qualität der Spielplätze gilt es zu steigern. Wir plädieren für die Umwandlung mindestens eines Spielplatzes zum Abenteuerspielplatz.
Die Spielplätze müssen auf die Notwendigkeit von Neuanschaffungen (bzw. Installation bereits vorhandener Spielgeräte) überprüft werden.
Jugendarbeit
Wir unterstützen die Förderung von Eigeninitiativen unserer Jugendlichen und befürworten eine intensive Unterstützung des Jugendraumes durch die Gemeinde.
Freizeit
Wir unterstützen Maßnahmen zur Neu- bzw. Umgestaltung von Flächen zur Nutzung als Boule-Platz und Beach-Volleyballfeld in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes.
Vereins - und Gemeindeleben
Wir stehen für eine Stärkung des Vereins- und Soziallebens der Gemeinde und regen eine Prüfung der finanziellen Umverteilung zugunsten der Vereine an. Wir bemühen uns um Integration aller Mitbürger in das Gemeindeleben und würden uns freuen in diesem Rahmen eine aktive Gruppe von ehrenamtlich tätigen Helfern ins Leben zu rufen.
Partnerschaft
Wir unterstützen wie bisher die Partnerschaft mit Moroges und Ste. Hélène in Burgund und würden uns vor allem über einen deutsch-französischen Jugendaustausch sehr freuen.
Kreativtage
Der Initiativkreis Kreativtage wird von uns ausdrücklich unterstützt. Wir erhoffen uns von ihm weiterhin die Durchführung neuer Dorfprojekte. Vorgesehen sind z.B. die thematische Gestaltung des deutsch-französischen Gartens und die Fassadenverschönerung des Sportlerheims
Tourismus
Wir wollen Maßnahmen ergreifen, die zu einer Steigerung des Tourismus führen. Unser Ziel ist es, unsere Gemeinde zu einem sanften Tourismus hinzuführen mit den Bereichen: Wandertourismus, Weintourismus und Radtourismus.
Wir unterstützen die Erschließung ortseigener Wanderwege, um die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich erleben zu können.
Wir befürworten die Einrichtung einer weiteren jährlichen Veranstaltung rund um den Wein, sowie das Anlegen und Pflegen eines Weinerlebnispfades oder einer Weinerfahrungsfläche. Ebenso sind sowohl ein Kräuterpfad als auch die Errichtung eines (Wein-) Pavillons bereits angedacht.
Wir machen uns stark für den Ausbau und die Erweiterung des Radwegenetzes, auch in Verbindung mit landwirtschaftlichen Wegen und in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden; insbesondere für die Nutzung des Gensinger Weges in Richtung Horrweiler.
Verkehrsberuhigung
Die beiden noch nicht umgestalteten Ortseingänge (Richtung Ober-Hilbersheim und Richtung Horrweiler) sollen zeitnah in der Weise umgestaltet werden, dass sie sowohl der Verschönerung der Dorfeingangsansicht als auch der Verkehrsberuhigung dienen.
Wir legen größten Wert darauf geeignete Maßnahmen zu finden, mit deren Hilfe eine Geschwindigkeitsverminderung im gesamten Verlauf der Germaniastraße erreicht werden kann.
Wegebau
Wir unterstützen agrarstrukturelle Maßnahmen im Rahmen des landwirtschaftlichen Wegebaus. Den weiteren Ausbau des befestigten landwirtschaftlichen Wegenetzes wünschen wir mit finanzieller Unterstützung durch das Land. Wir setzen uns dafür ein, dass die Renaturierung des Aspisheimer Grabens zeitnah umgesetzt wird.
Sandabbau
Im Sinne eines sanften Tourismus sind wir der Ansicht, dass auf eine Genehmigung neuer Sandabbauflächen - vor allem auch wegen des damit einhergehenden Abtransportes über unsere Straßen - verzichtet werden sollte.
Rathaus-Vorplatz
Zur Umgestaltung des Rathaus-Vorplatzes wurde bereits ein Konzept erstellt, das in Verbindung mit der Erneuerung eines Teilstückes Kirchstraße (zwischen Schulstraße und Germaniastraße) steht. Unser Ziel ist es, dieses Vorhaben unter Berücksichtigung aller uns zur Verfügung stehenden finanziellen Fördermittel zu realisieren.
Platz vor der katholischen Kirche
Wir plädieren für die Umgestaltung des Platzes vor der katholischen Kirche in der Weise, dass eine optische Verbesserung erzielt wird. Im Zuge dieser Maßnahme soll das Wegekreuz vom Germaniaplatz an die Stirnseite der Kirche verbracht werden.
Neubaugebiet
Grundsätzlich befürworten wir die Ausweisung eines Neubaugebietes zur Eigenentwicklung. Ziel soll sein, dass die bereits ansässigen oder ehemaligen Aspisheimer Bürger bevorzugt Berücksichtigung finden. Wir stehen weiterhin für ein organisches Wachstum der bebauten Fläche und den Erhalt des dörflichen Charakters von Aspisheim.
Finanzen
Wir fordern eine nachhaltige und transparente Haushaltspolitik, um die insgesamt positiven und ausgeglichenen Haushalte nicht zu gefährden.
Zur Stärkung der Finanzlage der Gemeinde regen wir an, die Ansiedlung weiterer Neubürger in geeigneter Weise zu fördern.
Nachbarschaftsladen
Wir stehen für eine Förderung einer Initiative zur Einrichtung eines Nachbarschaftsladens, ähnlich wie er in anderen Gemeinden bereits erfolgreich praktiziert wird. Dieser Laden soll als Versorgungs- und Kommunikationsstelle für wichtige Lebensmittel, Brötchendienst und Postabgabestelle im Ort dienen. Um die dörfliche Gemeinschaft zu stärken, plädieren wir für eine Bürgerinitiative zur Wiederbelebung eines Dorfladens („Tante-Emma-Laden“) auf ehrenamtlicher Basis.
Alternative Energien
Die drastische Preissteigerung bei Öl und Gas und das baldige Ende der Energiereserven weltweit veranlassen uns, zukünftig neue Energien erschließen zu müssen. Wir machen uns stark für eine langfristige, autonome Versorgung unserer Gemeinde. Mögliche neue Energiequellen sind auf ihre wirtschaftlich-ökologische Verhältnisse hin zu prüfen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Schnelle Internetverbindung
Unsere Gemeinde benötigt eine schnellere kabelgebundene DSL-Verbindung für das Internet. Wir wünschen eine Optimierung der Breitbandversorgung mittels Glasfasertechnologie und stehen für eine Verbesserung des Internetzugangs mit einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s bis zum Jahr 2014.
Die Ernennung der Gemeinde Aspisheim zur Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung hat uns in den vergangenen 5 Jahren vor große Aufgaben gestellt.
Aus unserer Wahlaussage von 2004 wurde verwirklicht: